Sextoys
Alles über Glasdildos
18. August 2026 · 5 Min. Lesezeit · Die Redaktion
Glas macht Angst, weil es zerbrechlich wirkt. Gutes Borosilikatglas ist dicht, glatt und erlaubt ein Temperaturspiel, das Silikon nicht kann.
Welches Glas, und warum
Man sucht Borosilikatglas, dieselbe Familie wie Laborglas. Es hält Temperaturschocks deutlich besser aus als Dekoglas. Ein zu dünn geblasener Dildo oder ein „Kristall“-Objekt ohne Angabe hat im Körper nichts verloren.
Die Oberfläche ist nicht porös. Sie lässt sich leicht waschen, hält keine Gerüche und gleitet. Sie ist auch unflexibel: die gewählte Form ist die Form, die man hat. Kurve und Durchmesser vor dem Kauf prüfen, nicht nur das Foto.
Warm und kalt
Ein paar Minuten in warmem Wasser oder in einer Schüssel kühlem Wasser ändern das Gefühl. Warm, nicht heiß: zuerst an der Innenseite des Handgelenks testen. Keine Mikrowelle, nicht vom Gefrierfach direkt an den Körper.
Gleitgel bleibt unverzichtbar. Glas gleitet, die Haut braucht trotzdem einen Film. Wasserbasis oder Silikon, beides geht mit Glas.
Die Vorsicht, die zählt
Vor jedem Gebrauch mit dem Finger über die ganze Fläche gehen. Ein Chip, auch ein kleiner, und das Toy gehört weg. In einer Tasche lagern, nicht lose mit harten Gegenständen.
Für anal muss die Basis das vollständige Einführen verhindern. Ein Glasdildo für die Vagina ist nicht automatisch ein Plug. Und wie immer: waschen, bevor man die Öffnung wechselt.
Diese Texte sind allgemeine Hinweise. Sie ersetzen weder eine ärztliche Einschätzung noch eine sexologische Begleitung, wenn etwas beunruhigt oder wehtut.