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Zu zweit

Pegging, eine Praxis zu zweit

6. Mai 2026 · 6 Min. Lesezeit · Die Redaktion

Sie trägt das Harness, er empfängt. Hinter dem Modewort stecken vor allem Kommunikation, viel Gleitgel und keine Pflicht, es beim ersten Mal „richtig“ zu machen.

Worum es geht

Pegging ist eine anale Penetration des Mannes durch die Partnerin, mit einem Dildo im Harness. Es stimuliert die Prostata, kehrt die üblichen Rollen um und sagt nichts über irgendjemandes Orientierung. Man kann neugierig sein ohne bereit zu sein, und bereit ohne daraus eine Identität zu machen.

Das Minimum an Material

Ein Harness, das wirklich hält, an Taille und Oberschenkeln eingestellt, kein Kostüm-Gummi. Ein Dildo fest genug für Penetration, mit einer Basis, die zum Harness-Ring passt, und einem bescheidenen Durchmesser zum Start. Viel Gleitgel auf Wasserbasis, ein Kondom auf dem Dildo wenn man schneller waschen will, ein Handtuch.

Der Pegging-Dildo hat eine Kurve oder einen Kopf, der die Prostata anpeilen kann, bauchwärts. Nicht mit der größten Größe der Seite anfangen.

Der Ablauf

Er hat schon einen Finger oder einen kleinen Plug versucht, allein oder begleitet. Anal und Harness entdeckt man nicht am selben Abend, wenn einer von beiden angespannt ist. Sie kommt sehr langsam rein, hält an, lässt den Schließmuskel sich gewöhnen, dann erst bewegt sie sich. Er führt die Tiefe. Ein Stoppwort, vorher gewählt, stoppt alles ohne Diskussion.

Die Prostata sitzt ein paar Zentimeter innen, nach vorn. Eine kurze, regelmäßige Bewegung macht oft mehr als eine lange Penetration. Die Hand des einen oder anderen am Penis kann begleiten, muss nicht.

Danach

Sanft raus, waschen, ein Glas Wasser, sagen was gefallen hat und was nicht wiederholt wird. Ein leichtes Unbehagen kann kommen. Klarer Schmerz, anhaltendes Bluten: abklären. Und wenn der Versuch nicht gefallen hat, verpflichtet er zu nichts.

Diese Texte sind allgemeine Hinweise. Sie ersetzen weder eine ärztliche Einschätzung noch eine sexologische Begleitung, wenn etwas beunruhigt oder wehtut.

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